Das Elsass – Zwischen Tradition und Moderne

erstellt am: 26.03.2020

Die Geschichte

Heute widmen wir uns einem der östlichsten Gebiete Frankreichs, einer sehr bewegten Region: Dem Elsass. Der Rhein trennt das Elsass von Deutschland, doch die Geschichte ist gleichermaßen geprägt von beiden Nationen. Das gesamte Mittelalter hindurch war Elsass Teil des Heiligen Römischen Reichs. Im Zuge des Dreißigjährigen Kriegs marschierten im Jahr 1639 französische Truppen ins Elsass ein, um dort einen weiteren Einfluss der spanischen Habsburger zu verhindern. Der westfälische Frieden von 1648 zementierte die Herrschaft Frankreichs über das Elsass bis zum Ende des Deutsch-Französischen Kriegs. Mit dem Frieden von Frankfurt 1871 gerieten sowohl die deutsch- als auch französischsprachigen Teile Elsass-Lothringens bis zum Versailler-Frieden 1918 unter deutsche Herrschaft. (mehr …)

Der Trend geht zum Bio-Champagner

erstellt am: 24.03.2020

Der Trend zu Bio

In den letzten 10 Jahren hat sich die Zahl der biologisch und biodynamisch arbeitenden Betriebe verzehnfacht. Hohe Bodenpreise und hohe Traubenpreise führen dazu, dass es für viele Winzer besonders attraktiv ist, ihr Lesegut an die großen Champagnerhäuser zu verkaufen. Doch wie die Zahlen zeigen findet eine Umstellung zur Selbstständigkeit statt. Damit steigt auch das Interesse dieser Champagnerwinzer an gesunden Böden, sowie gesunden, widerstandsfähigen, tiefwurzelnden Reben, die kleine aromatische Beeren hervorbringen. Dies lässt sich durch die Umstellung auf biologischen Anbau erreichen. Die Bio-Zertifizierung in der Champagne ist jedoch nicht nur wegen des hohen Risikos von Rebkrankheiten ein großer Schritt, sondern auch aufgrund der für den Zeitraum von drei Jahren vorgeschriebenen Umstellungsphase, die eine große finanzielle Hürde darstellt. Umso erstaunlicher, dass selbst große Häuser wie Roederer diesen Schritt wagen und sich für die Biozertifizierung anmelden. (mehr …)

Domaine Gérard Seguin – Das Portrait einer Familie

erstellt am: 05.03.2020

Die Geschichte

Die Geschichte der Domaine Gérard Seguin beginnt schon 1850 mit Alexis Seguin, einem Winzer, der ein kleines Weingut in Gevrey-Chambertin besaß. Neben der Weinproduktion gehörte auch das Veredeln von Reben zu seinen Leidenschaften. Dieses Wissen kam ihm im Zuge der Ende des 19. Jahrhunderts folgenden Reblaus-Krise zugute, die große Teile des Weinbaus auf dem europäischen Kontinent zum Erliegen brachte. Er war einer der ersten und sicherlich ein Pionier im Burgund, der auf die Wurzelstöcke ausgewählter, reblausresistenter Amerikaner-Reben die Edelreiser von Europäer-Reben aufpfropfte, um so gegen die Krankheit vorzugehen. Aufgrund seiner Bemühungen wurden ihm Ende der 1890er Jahre zahlreiche Preise für die Veredelung von Reben verliehen. (mehr …)

Domaine du Traginer – Von Maultieren, Collioure & Banyuls

erstellt am: 27.02.2020


Ganz im Süden von Frankreich, an der Grenze zum spanischen Kathalonien, befindet sich die AOP Banyuls bzw. die AOP Collioure. Hier sind die Hänge steil, zumeist terrassiert und mit schwarzem Schiefer durchsetzt. Der Schiefer heizt sich in der sengenden Sonne so sehr auf, dass sich jede der kleinen als Busch wachsenden Reben über die frische Brise des nahen Mittelmeeres freut. (mehr …)

Emmanuel Darnaud – Crozes-Hermitage at its best

erstellt am: 19.02.2020

Emmanuel Darnaud ist einer der sympathischsten und enthusiastischsten Winzer der nördlichen Rhône. Die Geschichte des noch jungen Weinguts begann 2001 mit 1,5 Hektar Rebfläche in Crozes-Hermitage. Sein Perfektionismus, Ehrgeiz und seine Leidenschaft waren gute Voraussetzungen, um große Weine zu produzieren. Doch er hatte auch Glück. Sein Schwiegervater ist nämlich niemand geringerer als Hermitage-Legende Bernard Faurie. 4 Jahre lang lehrte Fauri Emmanuel die biodynamische Weinbereitung, bevor dieser seine eigene kleine Domaine gründete. Inzwischen sind seine Rebflächen auf rund 15 Hektar angewachsen, davon einzelne Rebflächen in Saint Joseph. Der Großteil der Trauben für seinen Wein stammen von sehr alten Rebanlagen. (mehr …)

Olivier Bernstein – Portrait eines Ausnahmewinzers

erstellt am: 14.02.2020

Vom Manager zum Winzer

Olivier Bernstein wurde in eine Unternehmerfamilie geboren, in der guter Geschmack, ein Sinn fürs Detail und der Wille Höchstleistungen zu vollbringen schon immer starke Werte waren. Oliviers Großvater gründete den Musikverlag Bärenreiter, der als Branchenstandard für die Werke von Mozart, Bach, Schubert und Haydn gilt. Auch seine Eltern leiteten die Herausgabe mehrerer großer Klassik-Labels für anspruchsvollste Musikliebhaber und so war Olivier ständig von klassischer Musik umgeben, während er aufwuchs.

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Domaine Raymond Usseglio & Fils – Der Neuzugang bei KierdorfWein

erstellt am: 31.01.2020

Endlich können wir Ihnen den Neuzugang im KierdorfWein – Sortiment präsentieren: Die Domaine Raymond Usseglio & Fils.

Die Geschichte

Die Geschichte des Weinguts begann 1931 mit Francis Usseglio, einem italienischen Einwanderer, der zunächst in den Weinbergen von Châteauneuf du Pape arbeitete. 1948 stellte er durch den Kauf von Trauben schließlich seinen ersten eigenen Wein her. Im Laufe der kommenden Jahre erwarb die Familie Rebflächen, um das heutige Anwesen zu schaffen. 1963 übernahm Raymond Usseglio die Leitung des Anwesens. Seit 1999 verwaltet Stephane Usseglio die heute insgesamt 24 Hektar des Anwesens. Darauf verteilen sich 19 Hektar Châteauneuf du Pape, 5 Hektar Côtes du Rhône und 3 Hektar Vin de France.

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Domaine du Pélican – Das Jura bei KierdorfWein

erstellt am: 31.01.2020

                                                                                                                                                

Die Domaine du Pélican repräsentiert bei KierdorfWein das traditionsreiche Anbaugebiet Jura. Guillaume d’Angervilles Interesse an der Weinregion Jura wurde von einem Pariser Sommelier wachgeküsst, der ihm vor einigen Jahren einen Chardonnay dieser Gegend „blind“ servierte. Angerville war überzeugt, einen Burgunder im Glas zu haben, und entsprechend groß war die Überraschung, als der Wein enthüllt wurde. Dieses Erlebnis wurde zur Initialzündung für die Idee, dort neben seiner berühmten Domaine in Volnay ein zweites Weingut zu führen. Gemeinsam mit seinem langjährigen Oenologen François Duvivier unter Beratung eines Geologen suchte und untersuchte er sehr gezielt und fand ein 10-Hektar Weingut in Montigny-les-Arsures in der Appellation Arbois. Mit dem Jahrgang 2012 stellte er die ersten Weine vor, die sogleich für großes Interesse in der internationalen Weinszene sorgten. (mehr …)

Auf der Jagd nach den Perlen des Napa Valley – ein Sommelier berichtet

erstellt am: 17.12.2019

Bereits um kurz nach 5 in der Früh klingelt der Wecker. Er reißt mich jäh aus dem Schlaf, doch ich bin sofort hellwach und elektrisiert. Die letzten Tage hatte ich in der pulsierenden Weinmetropole San Francsico verbracht und nun geht es endlich los nach Napa. Der Morgen ist kühl, doch die Heizung in meinem Ford Focus, der mir neben einigen der hiesigen Autos erschreckend klein vorkommt, wirkt gut und zügig – und so beginne ich den Weg queer durch San Francisco in Richtung Golden Gate Bridge. Einen kleinen touristischen Stopp habe ich noch eingeplant vor den großen Weinabenteuern. Also verlasse ich den Highway und steure auf eine kleine Straße, die sich in Serpentinen bergaufwärts schlängelt. Über die Motorhaube wabern Nebelschwaden, die mit jeder Kurve dichter werden, bis ich schließlich den Parkplatz des Aussichtspunkts erreiche, noch einen strammen Marsch einen schmalen Weg hinauf und ich erreiche das Ende einer Klippe. Es ist 07:06 Uhr in 9 Minuten sollte die Sonne aufgehen, die dann Golden Gate Bridge und Skyline von San Francisco in ein weiches Gold taucht. Sollte… ja sollte. Die Stadt ist von einer unfassbar dichten Nebelwand umschlossen, die sich minütlich weiter voran schiebt, das Land wie das Meer in sich verschlingt und sich samtartig um alles schmiegt. Pünktlich zum Sonnenaufgang hat sich die Wand aus Nebel auch die letzten Reste der Golden Gate Bridge einverleibt und ich schaue auf eine graue Wand hinaus. Ein eisiger Wind und Temperaturen nahe der 32° Fahrenheit laden nicht wirklich zum Verweilen ein, und so schaffe ich es doch recht zügig, mich von der Kulisse zu lösen. 
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Agrapart überzeugt bei Robert Parker

erstellt am: 09.09.2019

Die herausragende Klasse des etablierten Champagnerhauses Agrapart & Fils zeigt sich auch in diesem Jahr. Dies bestätigt die sensationelle Bewertung von Robert Parker. Er bezeichnet das 1894 gegründete Champagner-Haus als „one of the Côte de Blanc‘s finest vignerons“. Nicht nur der Basis-Grand Cru des Hauses „Les Terroirs“, der aus den berühmten Grands Crus Avize, Cramant, Oger und Oiry komponiert wird, führt in seiner Klasse das Feld mit 94 Punkten an. Auch die Grands Crus Minéral, Avizoise und Vénus 2012 schneiden mit 95, 95+ und 96 Punkten herausragend ab. Dabei besticht der Blanc de Blancs Minéral durch Aromen von reifen Zitrusfrüchten, grünem Apfel und einer markanten Mineralität bei rassigem Säuregerüst. Der Vénus zeigt sich vollmundig mit Noten von weißem Pfirsich, Birne mit langem salzigem Abgang. Vor allem der Blanc de Blancs Grand Cru Avizoise spiegelt mit seiner Kraft und beträchtlichen Konzentration den ebenso kraftvollen Jahrgang wider.

Lassen Sie sich dieses Geschmackserlebnis nicht entgehen und überzeugen Sie sich selbst von der herausragenden Qualität von Agrapart et Fils!