Neu im KierdorfWein Sortiment – Robert Ampeau

erstellt am: 31.07.2020

Wenn es um gereifte Weine geht werden viele Genießer zu wahren Schatzsuchern. Kataloge werden durchsucht und auf Auktionen gestöbert. Wie Sie als KIERDORFWEIN-Kunden wissen, verfügt das Portfolio über viele, in unseren temperaturkonstanten Kellern, perfekt gereiften Schätzen, die das Herz eines jeden Weinenthusiasten höherschlagen lassen.

Einige besondere Leckerbissen gereifter Spitzenweine können wir Ihnen nun neu in unserem Portfolio anbieten. Die Domaine Robert Ampeau verfolgt seit Jahren einen eigenen Stil. Robert übernahm das Weingut von seinem Vater und führte die Familien Tradition fort. Die Weine werden ohne große Eingriffe produziert und weiß wie rot nach verhältnismäßig kurzer Elevage auf Flaschen gezogen. Sind die Weine in der Jungend enorm frisch, mineralisch fast ablehnend und ungestüm, so entfalten sie nach einigen Jahren ihr großes Potential. Gut gereift, zeigen die Weine ihren feinen Schliff und ihre Eleganz.

Verpassen Sie als nicht diese einmalige Gelegenheit und holen sich diese besonderen nach Hause.

Viel Vergnügen wünscht Ihr KIERDORFWEIN-Team

Das Elsass – Zwischen Tradition und Moderne

erstellt am: 26.03.2020

Die Geschichte

Heute widmen wir uns einem der östlichsten Gebiete Frankreichs, einer sehr bewegten Region: Dem Elsass. Der Rhein trennt das Elsass von Deutschland, doch die Geschichte ist gleichermaßen geprägt von beiden Nationen. Das gesamte Mittelalter hindurch war Elsass Teil des Heiligen Römischen Reichs. Im Zuge des Dreißigjährigen Kriegs marschierten im Jahr 1639 französische Truppen ins Elsass ein, um dort einen weiteren Einfluss der spanischen Habsburger zu verhindern. Der westfälische Frieden von 1648 zementierte die Herrschaft Frankreichs über das Elsass bis zum Ende des Deutsch-Französischen Kriegs. Mit dem Frieden von Frankfurt 1871 gerieten sowohl die deutsch- als auch französischsprachigen Teile Elsass-Lothringens bis zum Versailler-Frieden 1918 unter deutsche Herrschaft. (mehr …)

Der Trend geht zum Bio-Champagner

erstellt am: 24.03.2020

Der Trend zu Bio

In den letzten 10 Jahren hat sich die Zahl der biologisch und biodynamisch arbeitenden Betriebe verzehnfacht. Hohe Bodenpreise und hohe Traubenpreise führen dazu, dass es für viele Winzer besonders attraktiv ist, ihr Lesegut an die großen Champagnerhäuser zu verkaufen. Doch wie die Zahlen zeigen findet eine Umstellung zur Selbstständigkeit statt. Damit steigt auch das Interesse dieser Champagnerwinzer an gesunden Böden, sowie gesunden, widerstandsfähigen, tiefwurzelnden Reben, die kleine aromatische Beeren hervorbringen. Dies lässt sich durch die Umstellung auf biologischen Anbau erreichen. Die Bio-Zertifizierung in der Champagne ist jedoch nicht nur wegen des hohen Risikos von Rebkrankheiten ein großer Schritt, sondern auch aufgrund der für den Zeitraum von drei Jahren vorgeschriebenen Umstellungsphase, die eine große finanzielle Hürde darstellt. Umso erstaunlicher, dass selbst große Häuser wie Roederer diesen Schritt wagen und sich für die Biozertifizierung anmelden. (mehr …)

Domaine Gérard Seguin – Das Portrait einer Familie

erstellt am: 05.03.2020

Die Geschichte

Die Geschichte der Domaine Gérard Seguin beginnt schon 1850 mit Alexis Seguin, einem Winzer, der ein kleines Weingut in Gevrey-Chambertin besaß. Neben der Weinproduktion gehörte auch das Veredeln von Reben zu seinen Leidenschaften. Dieses Wissen kam ihm im Zuge der Ende des 19. Jahrhunderts folgenden Reblaus-Krise zugute, die große Teile des Weinbaus auf dem europäischen Kontinent zum Erliegen brachte. Er war einer der ersten und sicherlich ein Pionier im Burgund, der auf die Wurzelstöcke ausgewählter, reblausresistenter Amerikaner-Reben die Edelreiser von Europäer-Reben aufpfropfte, um so gegen die Krankheit vorzugehen. Aufgrund seiner Bemühungen wurden ihm Ende der 1890er Jahre zahlreiche Preise für die Veredelung von Reben verliehen. (mehr …)

2018 Decanter Côte de Beaune Bewertung

erstellt am: 22.01.2020

 

Der Decanter wagt einen ersten Blick in die Glaskugel und gibt eine Bewertung des Jahrgangs 2018 an der Côte de Beaune ab.

Souverän an der Spitze dieses mengenmäßig starken Jahrgangs stehen die Weißweine der Domaine des Comtes Lafon. Doch nicht nur die produzierte Menge von Montrachet-Fässern ist rekordverdächtig auch die exzellenten Bewertungen lassen zurecht aufhorchen. 98 Punkte für den Montrachet, 97 Punkte für den Perrières, 96 Punkte für Genevrières und 96 Punkte für Porusots. Das beweist, dass wie gewohnt auch die 1er Crus von Lafon zur absoluten Spitze gehören.

Gleiches gilt für die Weine unseres weiteren Meursault-Winzers François Mikulski. Mit hervorragenden 96 Punkten zeigt der 2018 1er Cru Meursault Charmes, mit bereits im Jahr 1913 gepflanzten Rebstöcken, sein ganzes Potential. Das macht ihn mit Sicherheit zu einem der Meursaults des Jahres.

Auch bei den roten zeigen KierdorfWein-Winzer ihre ganze Klasse bei der Decanter Bewertung 2018 Côte de Beaune . Mit 96 Punkten belegt der 1er Cru Clos des Épeneaux von Comte Armand den ersten Platz. Die Cuvée Bourdon Corton Grand Cru der Domaine Ponsot erhielt ebenfalls 96 Punkte.

Domaine Giraud unter den Decanter best-buys

erstellt am: 18.12.2019

Die Domaine Girauds Les Sables d’Arène Lirac ist unter den Decanter best-buys der südlichen Rhône. Der ausgewiesene Rhone Experte Matt Walls hat in diesem Jahr wieder etliche Weine der nördlichen und südlichen Rhône verkostet. Dabei hat er neben den absoluten High-End-Weinen auch seine Preisleistungs-Champions gekürt. Ganz vorne ist dabei auch in diesem Jahr der beeindruckende Lirac Rouge Les Sables d’Arène aus biologischem Anbau. Hier merkt man die Hingabe und Handwerkskunst der Geschwister Giraud. Und zum günstigen KierdorfWein-Preis von 13,89 € trinkt es sich noch vergnüglicher.

Die Geschwister Giraud

Agrapart überzeugt bei Robert Parker

erstellt am: 09.09.2019

Die herausragende Klasse des etablierten Champagnerhauses Agrapart & Fils zeigt sich auch in diesem Jahr. Dies bestätigt die sensationelle Bewertung von Robert Parker. Er bezeichnet das 1894 gegründete Champagner-Haus als „one of the Côte de Blanc‘s finest vignerons“. Nicht nur der Basis-Grand Cru des Hauses „Les Terroirs“, der aus den berühmten Grands Crus Avize, Cramant, Oger und Oiry komponiert wird, führt in seiner Klasse das Feld mit 94 Punkten an. Auch die Grands Crus Minéral, Avizoise und Vénus 2012 schneiden mit 95, 95+ und 96 Punkten herausragend ab. Dabei besticht der Blanc de Blancs Minéral durch Aromen von reifen Zitrusfrüchten, grünem Apfel und einer markanten Mineralität bei rassigem Säuregerüst. Der Vénus zeigt sich vollmundig mit Noten von weißem Pfirsich, Birne mit langem salzigem Abgang. Vor allem der Blanc de Blancs Grand Cru Avizoise spiegelt mit seiner Kraft und beträchtlichen Konzentration den ebenso kraftvollen Jahrgang wider.

Lassen Sie sich dieses Geschmackserlebnis nicht entgehen und überzeugen Sie sich selbst von der herausragenden Qualität von Agrapart et Fils!

„Kir“ – der unterschätzte Aperitif

erstellt am: 18.01.2019

Das Burgund ist vor allem für seine Weinberge bekannt. Doch noch eine weitere Frucht bringt in der Region Getränke von außerordentlicher Güte hervor. Die schwarze Johannisbeere wächst hier Land auf Land ab und war seit jeher Grundlage für Ratafia de Cassis. Für die Herstellung dieses Vorläufers des weltberühmten Crème de Cassis wurden Johannisbeeren zunächst in Wein mazeriert und dann mit Eau de Vie aufgefüllt. Erst im Jahr 1841 entstand durch den Einsatz von neutralem, hochprozentigem Alkohol der Crème de Cassis in seiner heutigen Form.

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“Vinum“: Laurent Ponsot und Van Volxem ganz vorne

erstellt am: 02.01.2019

In der Vinum landen Laurent Ponsot und Van Volxem ganz vorne. Bereits im September schrieben wir über die begeisterte Berichterstattung bezüglich der neuen Weine von Laurent Ponsot. Nun konnte sich Ponsots 2016er Griotte-Chambertin Cuvée du Saule als bester Burgunder Frankreichs in der Vinum Top 100 Liste platzieren. Mit sensationellen 19 von 20 möglichen Punkten sicherte sich der Wein insgesamt den 3 Platz. Bemerkenswert hier ist, dass der Wein bereits heute große Freude bereitet. Jedoch wird er mit Sicherheit noch von einigen oder auch vielen Jahren der Reife profitieren.

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Association des Climats de Bourgogne

erstellt am: 28.12.2018

Spricht man im Burgund von „Climat“ so schaut man nicht gen Himmel, man schaut auf den Boden. Auf die feinen Unterschiede, die Bodenstruktur, die Hangneigung, die jedes einzelne Climat zu etwas ganz Besonderem machen.

Die Geschichte des Burgunds ist lang und geologische Zusammenhänge, die noch heute die Climats prägen, haben ihren Ursprung in tropischen Meeren, die vor mehr als 250 Millionen Jahren das heutige Burgund bedeckten. Abfolgen von Kalk und Mergel unterschiedlicher erdgeschichtlicher Epochen von Comblanchien, Cronoiden bis Prémeaux erinnern noch heute eindrucksvoll an Heben und Senken des urzeitlichen Meeres. (mehr …)