Domaine du Traginer – Von Maultieren, Collioure & Banyuls

erstellt am: 27.02.2020


Ganz im Süden von Frankreich, an der Grenze zum spanischen Kathalonien, befindet sich die AOP Banyuls bzw. die AOP Collioure. Hier sind die Hänge steil, zumeist terrassiert und mit schwarzem Schiefer durchsetzt. Der Schiefer heizt sich in der sengenden Sonne so sehr auf, dass sich jede der kleinen als Busch wachsenden Reben über die frische Brise des nahen Mittelmeeres freut. (mehr …)

Emmanuel Darnaud – Crozes-Hermitage at its best

erstellt am: 19.02.2020

Emmanuel Darnaud ist einer der sympathischsten und enthusiastischsten Winzer der nördlichen Rhône. Die Geschichte des noch jungen Weinguts begann 2001 mit 1,5 Hektar Rebfläche in Crozes-Hermitage. Sein Perfektionismus, Ehrgeiz und seine Leidenschaft waren gute Voraussetzungen, um große Weine zu produzieren. Doch er hatte auch Glück. Sein Schwiegervater ist nämlich niemand geringerer als Hermitage-Legende Bernard Faurie. 4 Jahre lang lehrte Fauri Emmanuel die biodynamische Weinbereitung, bevor dieser seine eigene kleine Domaine gründete. Inzwischen sind seine Rebflächen auf rund 15 Hektar angewachsen, davon einzelne Rebflächen in Saint Joseph. Der Großteil der Trauben für seinen Wein stammen von sehr alten Rebanlagen. (mehr …)

Olivier Bernstein – Portrait eines Ausnahmewinzers

erstellt am: 14.02.2020

Vom Manager zum Winzer

Olivier Bernstein wurde in eine Unternehmerfamilie geboren, in der guter Geschmack, ein Sinn fürs Detail und der Wille Höchstleistungen zu vollbringen schon immer starke Werte waren. Oliviers Großvater gründete den Musikverlag Bärenreiter, der als Branchenstandard für die Werke von Mozart, Bach, Schubert und Haydn gilt. Auch seine Eltern leiteten die Herausgabe mehrerer großer Klassik-Labels für anspruchsvollste Musikliebhaber und so war Olivier ständig von klassischer Musik umgeben, während er aufwuchs.

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Domaine Raymond Usseglio & Fils – Der Neuzugang bei KierdorfWein

erstellt am: 31.01.2020

Endlich können wir Ihnen den Neuzugang im KierdorfWein – Sortiment präsentieren: Die Domaine Raymond Usseglio & Fils.

Die Geschichte

Die Geschichte des Weinguts begann 1931 mit Francis Usseglio, einem italienischen Einwanderer, der zunächst in den Weinbergen von Châteauneuf du Pape arbeitete. 1948 stellte er durch den Kauf von Trauben schließlich seinen ersten eigenen Wein her. Im Laufe der kommenden Jahre erwarb die Familie Rebflächen, um das heutige Anwesen zu schaffen. 1963 übernahm Raymond Usseglio die Leitung des Anwesens. Seit 1999 verwaltet Stephane Usseglio die heute insgesamt 24 Hektar des Anwesens. Darauf verteilen sich 19 Hektar Châteauneuf du Pape, 5 Hektar Côtes du Rhône und 3 Hektar Vin de France.

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Domaine du Pélican – Das Jura bei KierdorfWein

erstellt am: 31.01.2020

                                                                                                                                                

Die Domaine du Pélican repräsentiert bei KierdorfWein das traditionsreiche Anbaugebiet Jura. Guillaume d’Angervilles Interesse an der Weinregion Jura wurde von einem Pariser Sommelier wachgeküsst, der ihm vor einigen Jahren einen Chardonnay dieser Gegend „blind“ servierte. Angerville war überzeugt, einen Burgunder im Glas zu haben, und entsprechend groß war die Überraschung, als der Wein enthüllt wurde. Dieses Erlebnis wurde zur Initialzündung für die Idee, dort neben seiner berühmten Domaine in Volnay ein zweites Weingut zu führen. Gemeinsam mit seinem langjährigen Oenologen François Duvivier unter Beratung eines Geologen suchte und untersuchte er sehr gezielt und fand ein 10-Hektar Weingut in Montigny-les-Arsures in der Appellation Arbois. Mit dem Jahrgang 2012 stellte er die ersten Weine vor, die sogleich für großes Interesse in der internationalen Weinszene sorgten. (mehr …)

2018 Decanter Côte de Beaune Bewertung

erstellt am: 22.01.2020

 

Der Decanter wagt einen ersten Blick in die Glaskugel und gibt eine Bewertung des Jahrgangs 2018 an der Côte de Beaune ab.

Souverän an der Spitze dieses mengenmäßig starken Jahrgangs stehen die Weißweine der Domaine des Comtes Lafon. Doch nicht nur die produzierte Menge von Montrachet-Fässern ist rekordverdächtig auch die exzellenten Bewertungen lassen zurecht aufhorchen. 98 Punkte für den Montrachet, 97 Punkte für den Perrières, 96 Punkte für Genevrières und 96 Punkte für Porusots. Das beweist, dass wie gewohnt auch die 1er Crus von Lafon zur absoluten Spitze gehören.

Gleiches gilt für die Weine unseres weiteren Meursault-Winzers François Mikulski. Mit hervorragenden 96 Punkten zeigt der 2018 1er Cru Meursault Charmes, mit bereits im Jahr 1913 gepflanzten Rebstöcken, sein ganzes Potential. Das macht ihn mit Sicherheit zu einem der Meursaults des Jahres.

Auch bei den roten zeigen KierdorfWein-Winzer ihre ganze Klasse bei der Decanter Bewertung 2018 Côte de Beaune . Mit 96 Punkten belegt der 1er Cru Clos des Épeneaux von Comte Armand den ersten Platz. Die Cuvée Bourdon Corton Grand Cru der Domaine Ponsot erhielt ebenfalls 96 Punkte.

Domaine Giraud unter den Decanter best-buys

erstellt am: 18.12.2019

Die Domaine Girauds Les Sables d’Arène Lirac ist unter den Decanter best-buys der südlichen Rhône. Der ausgewiesene Rhone Experte Matt Walls hat in diesem Jahr wieder etliche Weine der nördlichen und südlichen Rhône verkostet. Dabei hat er neben den absoluten High-End-Weinen auch seine Preisleistungs-Champions gekürt. Ganz vorne ist dabei auch in diesem Jahr der beeindruckende Lirac Rouge Les Sables d’Arène aus biologischem Anbau. Hier merkt man die Hingabe und Handwerkskunst der Geschwister Giraud. Und zum günstigen KierdorfWein-Preis von 13,89 € trinkt es sich noch vergnüglicher.

Die Geschwister Giraud

Auf der Jagd nach den Perlen des Napa Valley – ein Sommelier berichtet

erstellt am: 17.12.2019

Bereits um kurz nach 5 in der Früh klingelt der Wecker. Er reißt mich jäh aus dem Schlaf, doch ich bin sofort hellwach und elektrisiert. Die letzten Tage hatte ich in der pulsierenden Weinmetropole San Francsico verbracht und nun geht es endlich los nach Napa. Der Morgen ist kühl, doch die Heizung in meinem Ford Focus, der mir neben einigen der hiesigen Autos erschreckend klein vorkommt, wirkt gut und zügig – und so beginne ich den Weg queer durch San Francisco in Richtung Golden Gate Bridge. Einen kleinen touristischen Stopp habe ich noch eingeplant vor den großen Weinabenteuern. Also verlasse ich den Highway und steure auf eine kleine Straße, die sich in Serpentinen bergaufwärts schlängelt. Über die Motorhaube wabern Nebelschwaden, die mit jeder Kurve dichter werden, bis ich schließlich den Parkplatz des Aussichtspunkts erreiche, noch einen strammen Marsch einen schmalen Weg hinauf und ich erreiche das Ende einer Klippe. Es ist 07:06 Uhr in 9 Minuten sollte die Sonne aufgehen, die dann Golden Gate Bridge und Skyline von San Francisco in ein weiches Gold taucht. Sollte… ja sollte. Die Stadt ist von einer unfassbar dichten Nebelwand umschlossen, die sich minütlich weiter voran schiebt, das Land wie das Meer in sich verschlingt und sich samtartig um alles schmiegt. Pünktlich zum Sonnenaufgang hat sich die Wand aus Nebel auch die letzten Reste der Golden Gate Bridge einverleibt und ich schaue auf eine graue Wand hinaus. Ein eisiger Wind und Temperaturen nahe der 32° Fahrenheit laden nicht wirklich zum Verweilen ein, und so schaffe ich es doch recht zügig, mich von der Kulisse zu lösen. 
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Saint Prefert mal wieder ganz vorne bei Jeb Dunnuck

erstellt am: 16.12.2019

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und so geben die großen Kritiker und berühmten Publikationen ihre Bestenlisten des Jahres bekannt. Auf Jeb Dunnucks Liste finden sich wieder 100 von ihm persönlich verkostete Weine. Die Reihenfolge der Weine basiert auf Punktbewertung, Preis, Verfügbarkeit im US Markt und dem gewissen „WOW-Faktor“. Dieser ist bei den Weinen der Domaine Saint Préfert zweifellos hoch. Und ganz besonders beim Châteauneuf du Pape Reserve Auguste Favier. Der sichert sich mit einer Bewertung von 99 Punkten den 2 Rang. Zu KierdorfWein-Preisen wäre er sicherlich auf Platz 1 gelandet.

Isabel Ferrando

Agrapart überzeugt bei Robert Parker

erstellt am: 09.09.2019

Die herausragende Klasse des etablierten Champagnerhauses Agrapart & Fils zeigt sich auch in diesem Jahr. Dies bestätigt die sensationelle Bewertung von Robert Parker. Er bezeichnet das 1894 gegründete Champagner-Haus als „one of the Côte de Blanc‘s finest vignerons“. Nicht nur der Basis-Grand Cru des Hauses „Les Terroirs“, der aus den berühmten Grands Crus Avize, Cramant, Oger und Oiry komponiert wird, führt in seiner Klasse das Feld mit 94 Punkten an. Auch die Grands Crus Minéral, Avizoise und Vénus 2012 schneiden mit 95, 95+ und 96 Punkten herausragend ab. Dabei besticht der Blanc de Blancs Minéral durch Aromen von reifen Zitrusfrüchten, grünem Apfel und einer markanten Mineralität bei rassigem Säuregerüst. Der Vénus zeigt sich vollmundig mit Noten von weißem Pfirsich, Birne mit langem salzigem Abgang. Vor allem der Blanc de Blancs Grand Cru Avizoise spiegelt mit seiner Kraft und beträchtlichen Konzentration den ebenso kraftvollen Jahrgang wider.

Lassen Sie sich dieses Geschmackserlebnis nicht entgehen und überzeugen Sie sich selbst von der herausragenden Qualität von Agrapart et Fils!