„Ich trinke Champagner, wenn ich froh bin, und wenn ich traurig bin. Manchmal trinke ich davon, wenn ich allein bin; und wenn ich Gesellschaft habe, dann darf er nicht fehlen. Wenn ich keinen Hunger habe, mache ich mir mit ihm Appetit, und wenn ich hungrig bin, lasse ich ihn mir schmecken. Sonst aber rühre ich ihn nicht an, außer wenn ich Durst habe.“ Dieses Zitat einer der wohl größten Damen der Champagne illustriert deutlich, wann und wie Champagner zu gebrauchen ist. Durch die intensiven Marketingbemühungen der Madame Bollinger und anderer ist Champagner kein Getränk wie jedes andere. Kein Getränk trägt so viel Bedeutung in sich wie Champagner. Ob zur Hochzeit, zum Vertragsabschluss, zur Geburt des Kindes und zu dessen Schulabschluss, Champagner darf nicht fehlen.
Die neue Champagner Vielfallt
erstellt am: 10.07.2018
Laurent Ponsot – Ikone des Burgunds mit eigenem Weingut
erstellt am: 21.06.2018
Wie ein Blitz schlug die Nachricht in der Weinszene ein. Laurent Ponsot, Visionär, für manche gar Legende, verlässt die Domaine Ponsot als verantwortlicher Winzer im Februar 2017. 36 Jahre hatte er dort gearbeitet, zunächst Seite an Seite mit seinem Vater zu Beginn der 80er Jahre, dann alleine als verantwortlicher Önologe. Die Domaine steht weiter im Eigentum der Familie. Die bewirtschafteten Weinberge gehören nach wie vor zu 25% Laurent Ponsot. Um so überraschender das plötzliche Ende, über dessen Gründe sich bis heute wilde Spekulationen ranken.
Vom kleinen und großen 1×1 des Weins
erstellt am: 19.06.2018
Im Internet gibt es zahlreiche Quellen für „Weinwissen“. Die einen bieten kostenlose Hilfe andere, verlangen stattliche Summen für ihre Expertise und wieder andere versuchen, den Verkauf durch Videos oder Blogs anzukurbeln. Ich muss an dieser Stelle selbstverständlich zugeben, dass auch mir ein höherer Absatz unsere tollen Weine am Herzen liegt. Dennoch möchte ich versuchen, an Hand unseres breiten Portfolios Ihnen den einen oder anderen Kniff zum Thema Wein näher zu bringen. Es wird keinen umfassenden Überblick über die gesamte Weinwelt geben, sondern einige Grundlagen und weiterführendes Wissen wie z.B. Reife im Wein bis zum intensiven Vergleich verschiedener Lagen und Stile in der Bereitung.
Zu diesem Zweck möchte ich für Sie in regelmäßigen Abständen einige Weine vorstellen, die parallel in einer vergleichenden Verkostung Ihnen die Möglichkeit bieten sollen, für sich selbst einen Themenschwerpunkt heraus zu arbeiten.
Ein kleiner Tipp an dieser Stelle: laden Sie Freunde ein und verkosten Sie gemeinsam, diskutieren Sie angeregt und haben Sie immer Spaß am Genuss. Außerdem beachten Sie bitte, dass die Wahrnehmung der Gerüche etc. sehr individuell ist, so ist meine Brombeere Ihre Blaubeere usw.
2016 Côte de Brouilly von Thivin überzeugt wieder mal den Wine-Advocate – Robert Parker
erstellt am: 14.06.2018
Nachdem das heiße Jahr 2015 kräftigere Weine mit reifer, fast schon üppiger Frucht hervorbrachte, stellte das Jahr 2016 eine Rückkehr zu einem eher klassischen Beaujolais-Stil dar.
Der 2016 Côte de Brouilly zeigt sich in der Nase mit Noten von Himbeere und gebackener Pflaume. Am Gaumen präsentiert er sich weich, mit leichtem Taningrip und einem Abgang geprägt von der typischen, frischen Säure.
Durch die tolle Frische macht der Wein leicht gekühlt, an heißen Sommertagen auch zum Grillen Spaß.
Der WineAdvocat, Robert Parker, lobt den Wein und erteilt mit 92 Punkten eine ähnlich hohe Bewertungen wie im letzten Jahr.
Domaine du Traginer – Mit dem Maultier über Schieferterrassen
erstellt am: 06.06.2018
Ganz im Süden, da wo Frankreich beginnt Spanien zu werden, befindet sich die AOP Banyuls bzw. die AOP Collioure. Hier sind die Hänge steil, zumeist terrassiert und mit schwarzem Schiefer durchsetzt. Der Schiefer heizt sich in der sengenden Sonne so sehr auf, dass sich jede der kleinen als Busch wachsenden Reben über die frische Brise des nahen Mittelmeeres freut.
Hier wo das Roussilion beginnt, Katalonien zu werden oder schon immer war, lebt Jean-Fraçois Deu. Ein passionierter Biodynamiker, der bereits im Jahr 1988 das Weingut seiner Familie auf biodynamischen Weinbau umstellte.
Château Maris – Perle in einem noch immer unterschätzten (Wein)Paradies
erstellt am: 06.06.2018
Das Languedoc befindet sich im Südwesten Frankreichs. Westlich des Mittelmeeres gelegen, ist es geprägt von mediterranen Einflüssen, die seit jeher Weinbau in der Region begünstigen. Die klimatische Gunst sorgte schon immer für regen Anbau, sodass im Languedoc-Roussillion zusammengenommen mehr Hektar unter Wein stehen als in jedem anderen Gebiet Frankreichs. Leider bedeutet Masse in der Regel selten Klasse, und viele Gewächse der Region werden wohl eher aufgrund ihrer Wirkung als ihrer geschmacklichen Klasse konsumiert. So litt und leidet noch heute der Ruf dieser großartigen Region.
La Pèira – Stern des Languedoc
erstellt am: 06.06.2018
La Pèira – Stern des Languedoc
Im Süden Frankreichs, nordwestlich von Montpellier, befindet sich die AOC Laguedoc Terasses du Larzarc. Der Fluss Herault reißt hier auf seinem Weg in Richtung Mittelmeer spektakuläre Schluchten in die Landschaft des gleichnamigen Départments und reguliert das mediterrane Klima. In dieser beeindruckenden Landschaft, nur einen Steinwurf von der Fundstelle der ältesten bekannten Kellerei Frankreichs (10 v.Chr) entfernt, befindet sich das Weingut La Pèira.
Neu bei KierdorfWein: Domaine Delarche
erstellt am: 29.05.2018
Etienne Delarche betreibt ein 8 ha großes Familienanwesen in Pernand-Vergelesses an der Westflanke des Corton-Berges. Gründet wurde die Domaine in den 1950er Jahren von seinem Großvater Marius. Der Weinbau erfolgt hier in der naturnahen Lutte Raisonnée, teilweise wird auch mit dem Pferd gepflügt. Beim Ausbau kommt maximal 30 % neues Holz zum Einsatz. Delarches Weine überzeugen mit ausdruckvoller Präsenz bei gleichzeitig charmanter Zugänglichkeit. Als besondere Spezialität gilt hier der unter Kennern als Geheimtipp gehandelte Corton-Charlemagne, sowie der Rotwein aus der Lage Ile des Vergelesses, dem unbestritten besten 1er Cru von Pernand. (mehr …)
Domaine Saint Préfert mit 97 Punkten auf der TOP 100 Liste des WineSpectator
erstellt am: 22.05.2018
Während sich Robert Parker mit 94 Punkten noch nahezu bescheiden zeigte, belohnt der WineSpectator Isabel Ferrandos 2015er Châteauneuf-du-Pape Réserve Auguste Favier mit 97 Punkten und der Aufnahme in die legendäre TOP 100 Liste.
Mit Aromen von Himbeere und Zimt, dem verführerischen Duft von schwarzem Tee und einem Mundgefühl so weich wie Samt, überzeugt der Wein nicht nur die Kritiker.
Seit der Übernahme des Weinguts durch Ferrando, geht es bei diesem biodynamischen Weingut nur noch in eine Richtung, gerade nach Oben.
Deswegen nutzen Sie jetzt die Gelegenheit und sichern sich einige Flaschen des prämierten Tropfens und weitere Jahrgänge. Für Jetzt oder für den Keller.
Roberto Conterno übernimmt weiteres Weingut
erstellt am: 17.05.2018
Roberto Conterno, Inhaber des Kultweinguts Giacomo Conterno in Monforte d’Alba, hat mit der Azienda Vitivinicola Nervi ein historisches Spitzenweingut im Norden Piemonts übernommen. Der in Gattinara am Fuße der Alpenausläufer gelegene Betrieb wurde 1906 gegründet und gilt als das älteste noch existierende Weingut dieser Appellation. Nervi wurde zuletzt vom Norweger Erling Astrup geführt, der das Weingut 2011 erwarb und mit Unterstützung von Roberto Conterno eine bemerkenswerte Renaissance des Traditionsbetriebs einleitete. (mehr …)
